Springe zum Inhalt

Am letzten Wochenende fand in Echem das Zeltlager der Samtgemeindejugendfeuerwehr
Scharnebeck und der Einheitsgemeinde Adendorf statt. Auf dem Gelände des FC Echem
nahmen circa 100 Jugendliche und Betreuer teil.


Das Zeltlager begann am Freitagabend mit der Anreise der Teilnehmer und der
Lagereröffnung. In der Nacht zu Samstag startete der Nacht-Orientierungsmarsch für die
Jugendlichen.


Am Samstag standen am Vormittag die Lagerspiele auf dem Programm. Jede
Jugendfeuerwehr hat ein eigenes Spiel ausgearbeitet das von den anderen Wehren absolviert
werden musste.


Am Nachmittag folgte dann das beliebte Breakballturnier. Mit einem Football wird auf einem
kleinen Fußballfeld, Brennball gespielt.


Der Ortsbrandmeister der ausrichtenden Feuerwehr Echem bedankt sich nach der
Siegerehrung bei seinen Kameradinnen und Kameraden. Ihr seid spitze! Rief
Ortsbrandmeister Rene Schlachter ins Mikrofon.


Nach den Grußworten von Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn und
Gemeindebrandmeister Arne Westphal führte Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Michael
Drägestein die Siegerehrung durch.


Lagersieger wurde in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr der Einheitsgemeinde Adendorf,
gefolgt von der Gruppe Scharnebeck 2 und Echem 3.


Beim Nachtmarsch gewann die Gruppe Echem 3 vor Artlenburg und Echem 2.


Bei den Lagerspielen gewann die Gruppe Scharnebeck 2 vor Adendorf und Rullstorf.


Beim Breakballturnier gewann die Gruppe Echem 3 vor Lüdershausen und Adendorf.


Beim Nachtorientierungsmarsch siegte die Gruppe Scharnebeck 2 vor Hohnstorf und Erbstorf.

Felix Botenwerfer Smtg. Pressewart

 

Ein paar Impressionen vom JF Zeltlager in Echem vom 17.06. - 19.06.

Unsere Gesamtwehrübung am Freitag den 20.05. haben wir in der LBZ durchgeführt.  Simuliert wurde ein Gebäudebrand mit vermisster Person vermutlich noch im Gebäude.  Geübt wurde das suchen der Person im vernebelten Gebäude mittels Wärmebildkamera.  Anschließend noch eine Einweisung in die Brandmeldeanlage der LBZ und ein Rundgang durch das Wohnheim um Räumlichkeiten und Fluchtwege kennenzulernen. Das simulierte retten einer verletzen Personen mit Bergetuch durch das Treppenhaus schloss den Übungsabend ab. 

Am Mittwochmorgen um 08:12 Uhr kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und
Rettungsdienst in Grevenhorn, ein Ortsteil von Lüdersburg.


Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr, so lautete die Einsatzmeldung für die Feuerwehren
aus Lüdersburg, Jürgenstorf, Echem, Scharnebeck, Rullstorf und Boltersen. Zwei
Rettungswagen und ein Notarzt wurden ebenfalls zur Einsatzstelle entsandt.


Vor Ort konnte kein Feuer mehr festgestellt werden, es ist von selbst erloschen. In dem völlig
verrußten Haus konnte der Hausbesitzer durch den eingesetzten Atemschutztrupp nur noch tot
aus dem Brandraum geborgen werden. Auch für einen Hund im Haus kam leider jede Hilfe zu
spät.


Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude auf mögliche Glutnester. Im Anschluss standen
umfangreiche Belüftungsmaßnahmen an. Weitere Personen kamen dabei nicht zu schaden.


Das Gebäude ist unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache
aufgenommen.


Für den ersten Zug der Samtgemeindefeuerwehr Scharnebeck gab es nur eine kurze
Verschnaufpause.

Um 10:55 Uhr löste die Automatische Brandmeldeanlage eines Pflegeheims in Boltersen aus.

Die Feuerwehren aus Boltersen, Rullstorf und Scharnebeck rückten an. Glücklicherweise
handelte es sich um einen Fehlalarm.

Felix Botenwerfer Samtgemeindepressewart

Am Samstagnachmittag wurde der 4. Zug der Samtgemeindefeuerwehr
Scharnebeck in die Ortschaft Bockelkathen alarmiert. Ein Bürger wählte
den Notruf und meldete ein Feuer. Leider konnte der Anrufer nicht genau
sagen, wo und was brennt.
Die Feuerwehren Lüdersburg, Jürgenstorf und Echem konnten bereits auf
Sicht die Einsatzstelle anfahren. In der Straße „Steindamm“ im
Lüdersburger Ortsteil Bockelkathen konnte eine starke Rauchentwicklung
und Feuerschein ausgemacht werden.
Ein nicht bewachtes Lagerfeuer breitete sich über das trockene Gras aus,
und setzt einen Berg aus verschiedenen Baumaterialien in Brand. Ein
geparkter PKW drohte ebenfalls zu brennen – dieser konnte durch das
schnelle Eingreifen der Feuerwehr gerettet werden.
2 Trupps unter Atemschutz gingen gegen die Flammen vor.
Am Ende war der Einsatz nach 90 Minuten beendet. Verletzt wurde
niemand.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


Felix Botenwerfer Samtgemeindepressewart

Am heutigen Abend haben wir eine gemeinsame Übung mit dem Schwerpunkt der technischen Hilfeleistung mit den Ortswehren Artlenburg und Scharnebeck durchgeführt. Wir haben die Übung in Form von Stationsausbildung auf dem Schrottplatz in Artlenburg abgearbeitet. Jede Ortswehr hat sich im Vorfeld ein Szenario für die Abarbeitung an der Station überlegt und diese am Abend dann fachlich und technisch begleitet. Neben der richtigen Stabilisierung eines verunfallten Fahrzeuges wurde auch die Crashrettung sowie das Drehen eines auf dem Dach liegenden Fahrzeuges sowie das anheben eines Buses (eingeklemmte Person) geübt. Im Anschluss durfte natürlich auch der "gemütliche" Teil nicht fehlen. Im Feuerwehrhaus Echem gab es gegrilltes und Kaltgetränke. Wir freuen uns bereits auf die gemeinsame Übung im nächsten Jahr.

Bilder und Text: Tim Conrad Stellv. OBM