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Geschichte

Am 1. Juni 1875 wurde die Freiwillige Feuerwehr Echem gegründet und durch Verfügung des Königlichen Landrats zu Lüneburg in den Rahmen des Polizeilichen Löschwesens eingereiht und als Schutzwehr im Sinne des § 113 des Reichsstrafgesetzbuches anerkannt.

Die Gründung ist zurückzuführen auf die große Brandkatastrophe, durch die am 21. April 1870 in Echem 18 Wohngebäude und 30 Scheunen, Schweineställe und Schuppen vernichtet wurden.

Am 1. April 1876 erfolgte die Lieferung der Handdruckspritze, die von der Gemeinde Echem gekauft worden war.Die Mitglieder der Wehr hatten sich verpflichtet, ihre persönlichen Ausrüstungen selbst zu kaufen und zu bezahlen.

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Im März 1878 stellte das Kommando der Feuerwehr einen Antrag an die Gemeinde für die Erbauung eines Spritzenhauses.Der Gemeindeausschuss beauftragte den Zimmermeister Erben in Artlenburg zur Anfertigung zweier Skizzen und beschloss ein Gemeindespritzenhaus für 950,- Reichsmark zu bauen.

70 Jahre lang war die mit Pferden bespannte Handdruckspritze das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Echem.Die Handdruckspritze war letzmalig am 6. Mai 1953 als zusätzliches Gerät im Einsatz beim Ablöschen des Scheunenbrandes bei Karl-Heinz Böther.Das antike Gefährt befindet sich aber immer noch im Besitz der Feuerwehr und ist in einer Scheune untergestellt.

1943 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Echem ihre erste Motorspritze, eine Einheitstragkraftspritze mit TS- Anhänger.

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1969 kaufte die Gemeinde Echem ein Ford Transit Tragkraftspritzenfahrzeug.

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Im Jahre 1970 konnte die Geimeinde Echem durch Grundstückstausch zwischen Fritz Peters und Karl-Heinz Böther ein passendes Grundstück erwerben für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses.Ein Jahr vor dem 100. Geburstag der Feuerwehr Echem übergab die Gemeinde Echem am 1. Juni 1974 quasi als Vorweggeschenk ein neues Gerätehaus, denn das alte Spritzenhaus war viel zu klein.Es stammte ja noch aus dem Jahr 1878. 

Im Jahr 1985 wurde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für die Feuerwehr Echem angeschafft. Es war ein Mercedes 310 mit platz für sechs Einsatzkräften.

Am 16. Juni 2000 wurde zu beginn eines dreitägigen Jubiläumsfestes (125 Jahre FF Echem) die Jugendfeuerwehr gegründet. Klaus Bühring ist zum Jugenfeuerwehrwart gewählt worden. Die Gemeinde hat das alte Kühlhaus neben dem Feuerwehrgerätehaus der Samtgemeinde Scharnebeck übertragen. dieses wurde noch im Jahr 2000 zum Standort für die Jugendfeuerwehr umgebaut. Im Jahr 2002 wurde ein Mannschaftstransportwagen ( MTW ) in Dienst gestellt der auch von der Jugendfeuerwehr gut mitgenutzt werden konnte.

2004 wurden in der Samtgemeinde Scharnebeck Löschzüge gebildet. Die Feuerwehr Echem stellt mit den Ortsfeuerwehren Jürgenstorf und Lüdersburg den 4. Zug der Samtgemeinde.

2007 erhielt unsere Wehr das erste wasserführende Fahrzeug im 4. Zug der Samtgemeinde Scharnebeck. Das TSF wurde durch ein Löschfahrzeug (LF ) ausgetauscht. Es handelte sich um ein gebrauchtes Ausbildungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr Hannover. Erforderliche Umbauten daran erfolgten in Eigenregie.

Die Alters-und Ehrenabteilung der Feuerwehr organisierte sich ab 2007 in der "Gruppe 3". 

2009 kam ein neuer, gebrauchter MTW in den Furpark.

Die Feuerwehr Echem übernahm ab 2016 vertraglich die Aufgabe, die Fahrzeuge des Landkreises Lüneburg im Einsatzfall zu führen.

Auszüge aus der Echemer Chronik mit freundlicher Genehmigung von Adolf Ziesenitz

 

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